Das ehemalige Fischer- und Lotsendorf Göhren
wurde 1165 erstmals urkundlich erwähnt. Göhren entwickelte sich im
19. Jahrhundert zu einem bedeutenden Ferienort und führt seit 1878
den Titel Seebad. 1885 zählte das Dorf 245 Einwohner. 1887 gründete
die kaiserliche Hofdame Adeline Gräfin von Schimmelmann in Göhren
das weltweit erste Seemannsheim. Der Bau der Schmalspurbahn
"Rasender Roland" verstärkte ab 1899 die touristische Entwicklung.
Die Kleinbahn fährt noch heute im Linienverkehr und verbindet Göhren
mit den Badeorten Baabe, Sellin und Binz. Sie endet im Putbuser
Ortsteil Lauterbach. (Quelle Text: Wikipedia)