| Es
ist kein Tier so wild, es wird bei seinem Weibchen mild. |
Den Finger, der
Honig in den Mund streicht muss man nicht beißen. |
Ein freier Greis
tanzt besser als ein junger Sklave. |
| Wir
zwei haben viel zu denken, sagte die Laus auf dem Kopfe des Philosophen. |
Besser den Magen
verrenkt, als dem Wirt was geschenkt. |
Was man trunken
sagt, hat man nüchtern gedacht. |
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Liebe mich wenig, aber liebe mich lang. |
Wer bloß
Paradepferde im Stalle hat, dessen Acker trägt auch keine Früchte. |
An guten Schulen
und guten Wegen erkennt man den guten Staat. |
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Wenn das Herz Fieber hat, ist auch die Zunge krank. |
Was ich doch für
Staub machen kann, sagte die Mücke, als sie auf dem Heuwagen saß. |
Mancher ist so
faul, er möchte gleich Käse melken von der Kuh. |
| Wo
es an Menschen fehlt, muss man selber einer sein. |
Hat der Abend auch
keine Sonne, so hat er doch Sterne. |
Verschließe deine
Tür, dass dein Nachbar ehrlich bleibt. |
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Einer gewinnt seine Nahrung mit sitzen, der andere mit Laufen und
Schwitzen. |
Ein schönes Weib
ist wie eine schwache Stadt, leicht zu nehmen und schwer zu bewahren. |
Man lernt eher eine
Sprache in der Küche als in der Schule. |
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Wenn die Liebe bis ans Knie kommt steigt sie höher. |
Was hilft das
Laufen, wenn man nicht auf dem rechten Wege ist. |
Was
weiß der Maulwurf von der Sternenkunde. |
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Lebendige Kohle zündet erloschene an. |
Zeit macht aus
einem Gerstenkorn eine Kanne Bier. |
Wenn alle Träume
wahr wären, bliebe keine Nonne fromm. |
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Wenn das ganze Dorf deinen Affen einen Löwen nennt, dann nenne ihn auch
so. |
Ein Mensch, der
gegen sich selbst streitet, wird glücklicher sein, als einer, der gegen
andere kämpft. |
Ich habe ein Bett
weniger zu machen, sagte die Magd, da schlief sie bei ihrem Herrn. |
| Der
Ackersmann ist das folgende Jahr reich. |
Drei leben
friedlich, wenn zwei nicht daheim sind. |
Das Geld hat drei
Wege: verlieren, genießen und spenden. |
| Der
eine hackt Holz und dem anderen fliegen die Späne an den Kopf. |
Mancher baut
Schlösser in die Luft, der keine Hütte auf dem Lande bauen könnte. |
Wer einen Wachskopf
hat, muss nicht in die Sonne gehen. |
| Der
Storch liebt den Sumpf der Frösche wegen. |
Knabengeschrei
verdunkelt die Sonne nicht. |
Eine Schlange,
welcher der Reiter zu hoch ist, sticht das Pferd. |
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Alte Missbräuche und Wanzen sind schwer zu vertilgen. |
Man schlägt einen
Esel heraus und zehn hinein. |
Wenn sich eine Kuh
auf die Eier legt, erwarte keine Hühner. |
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Artig Kind fordert nichts, artig
Kind bekommt auch nichts. |
Wo es an Gründen fehlt, gebraucht
man die Fäuste. |
Das beste
Getränk ist Wasser, von der Sonne durch Rebholz destilliert. |
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Junge Leute halten alte für Toren; alte Leute wissen, das junge Toren
sind. |
Wo es Pflicht ist
zu sprechen, ist Schweigen ein Verbrechen. |
Wer sucht, was er
nicht soll, findet, was er nicht will. |
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Der
Weg zum Ehestand ist holprig, wie eine Landstraße; man wirft um, ehe man
sich’s versieht. |
Tue das Gute, was
ich predige, aber nicht das Böse, was ich tue, sagte der Prediger. |
Nicht der ist
glücklich, der alles hat, was er begehrt, sondern der, welcher nichts
begehrt, was er nicht hat. |
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Ein
gelernter Bär tanzt für jeden, der ihn füttert. |
Das ist ein
geringer Mangel, wenn ein Floh auf ein weißes Tuch hustet. |
Es wachen nicht alle, welche die
Augen offen halten. |
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Pelze muss man im Sommer kaufen. |
Gewohnheit macht
den Fehler schön. |
Wollust ist auch Arbeit. |
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Wo
der Verstand aufhört, fängt das Glück an. |
Des Klienten
Hoffnung ist es Advokaten Futter. |
Wer leicht jedem
traut, dem schläft man bei der Braut. |
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Man
muss nicht warten bis der Bock zu weit in den Garten kommt. |
Ein’n Affen bringt
man mit nach Haus und morgens wird ein Kater draus. |
Alte Taler, junge
Weiber sind der beste Zeitvertreiber. |
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Der
Abgang ist des einen ist des andern Aufgang. |
Adel hin und Adel
her, wer edel tut, ist ein Edelherr. |
Für einen denkenden
Kopf gibt es viele Wege. |
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Rosen und Jungfrauen sind bald entblättert. |
Mancher schießt ins
Blaue und trifft ins Schwarze. |
Wer die Leiter
hinauf will, muss bei der untersten Sprosse anfangen. |
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Man
kann den Leuten nicht ansehen, was sie für Dreck scheißen. |
Ist die Küche
schmutzig, so wird der Appetit stutzig. |
Sage nicht alles,
was du weißt; wisse aber alles, was du sagst. |
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Es
sind viele tapfer, wenn die feinde fort sind. |
Wer den Schwerpunkt
trifft, hat leicht heben. |
Keine bessere
Schminke als die Gesundheit. |
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Die
Ente lacht über das Watscheln der Gans. |
Anderer Leute
Fehler sind gute Lehrer. |
Der schlimmste Hund
hat einen schönen Schwanz. |
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So du Essen
mitbringst, magst du nur den Wein bezahlen. |
Das ist ein armer
Schmetterling, der nur auf eine Blume angewiesen ist. |
Wenn der Vogel fort
ist untersucht man den Käfig. |
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Es
ist ein Lehren für die Katzen, wenn’s nichts ist als Schwatzen. |
Der Müller und der
Esel haben nicht immer einerlei Gedanken. |
Was nützt ein
schöner Köcher ohne Pfeile. |
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Als
des Weisen Haus abgebrannt war, sott er sich die Eier in der Asche. |
Man bekommt nicht
alles was man sieht, und kann nicht alles behalten, was man anfasst. |
Wenn man weder über
die Alten, noch über die Jungen lachen kann, über was soll man dann
lachen? |
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Wenn der Maurer gesündigt, sollte man nicht den Zimmermann hängen. |
Was man trunken
sagt, hat man nüchtern zu verantworten. |
Es gibt mehr
krummes als gerades Holz im Walde. |
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Verstand tut nie mehr Not, als wenn man mit einem Dummkopf zu tun hat. |
Was nützt ein
goldner Becher, wenn der Wein sauer ist. |
Wer spielen will,
muss wissen, was Trumpf ist. |
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Einem kranken Mund schmeckt auch Honig bitter. |
Eine kleine Wolke
kann den Tag verderben. |
Die Sonne scheint
auch hinter den Wolken. |
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Wer
mit der Zeit geizt, ist ein guter Sparer. |
Besser zu Tode
gehofft, als zu Tode gezweifelt. |
Wenn das Wild
entflohen ist, fällt einem ein, wie man es hätte fangen können. |
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Viererlei ist wichtig: altes Holz zum Brennen, alter Wein zum Trinken,
alte Freunde zur Gesellschaft, und alte Bücher zum Lesen. |
Fällt das Blatt auf
die Dornen, die Dornen durchbohren es; fallen die Dornen auf das Blatt,
die Dornen durchbohren es. |
Der Vorsatz
spricht: ich will dem Löwen die Zunge aus dem Rachen reißen: die tat
bedingt sich aus, dass ihm zuerst die Zähne ausgebrochen werden. |
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Wer
ruft: es brennt, hat halb gelöscht. |
Durch Schreiben
lernt man schreiben. |
Was hilft der Titel ohne Mittel. |
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Wenn das Kind dem Vater gleicht, so nimmt es den Zweifel von der Mutter. |
Wer jedermans
Freund will sein, muss jedermans Narr sein. |
Besser Kopf im
eigenen Hause als Schwanz im fremden. |
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Mer soll sich uff de Reise nischt
mitnehmen, was man unterwegs bekommen kann, sagte er, als man ihn fragte,
warum er seine Frau nicht dabei habe. |
Man muss sparsam
sein, sagte Hans, da brach er ein Schwefelhölzchen in vier Stücke und
trank einen Schnaps mehr. |
Mit dem Wasser halt ich’s gerade
so, antwortete der Mönch, als der Abt zu ihm sagte, der Hund saufe nur so
lange als ihn durste. |
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Eine Hand, die uns geschlagen, küsst man schwer. |
Wenn das Herz
fröhlich ist, freut sich der Leib mit. |
Das größte Unglück
der Kinder ist, ungeratene Eltern zu haben. |
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Es
ist keiner so groß, dem nicht ein Knabe ein Loch in den Kopf werfen
könnte. |
Den Schafen ist es
gleich ob sie geschlachtet oder von Wölfen gefressen werden. |
Der Achsennagel ist
ein kleines Ding, aber er hält einen großen Wagen zusammen. |
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Man
kann sick up kên Minsch mehr verlaten, sâd de mann, do hädde he in die
Büxen schäten. |
Ehe du andere
Stachelschwein schimpfst, so greife zuvor auf den eigenen Distelkopf. |
Solange du lernst,
bist du klug; sobald du meinst, du könntest es, bist du ein Tor. |
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Ein
schlafender kann keinen Schlafenden aufwecken und kein Ungelehrter einen
anderen unterrichten. |
Wer dem Schweine
gibt, wenn es grunzt, und dem Kinde, wenn es schreit, bekommt ein fettes
Schwein und ein verzogenes Kind. |
Auf seinem
Sterbebett muss man sich auch mit seinen Todfeinden versöhnen, sagte der
Säufer und ließ sich ein Glas Wasser geben. |
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Der
neue Nagel treibt den alten aus. |
Seifenblasen sind
bunt, aber hohl. |
Eine Stecknadel hat
auch einen Kopf. |
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Guten Wein trinkt man zu jeder Zeit, aber am liebsten bei Gelegenheit. |
Wer mit der Katze
spielt, dem springt sie zuletzt ins Gesicht. |
Die Spreu ist
stolz, wenn sie beim Weizen liegt. |
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Du
liebst mich gar nicht mehr, sagte das Mädchen, als er sie zwanzigmal
nacheinander geküsst hatte und einmal Atem holen wollte. |
Vier Blicke werfen
die Frauen in den Spiegel: den ersten für sich selbst, den anderen für
ihren Mann, den dritten für ihre Freunde und den vierten für ihre
Nebenbuhlerin. |
Trinkt, Brüder,
sagte der Mönch, das euch der Teufel nicht müßig finde: den Müßiggang ist
aller Laster Anfang. |
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Wer nichts auf die Universität
mitbringt, bringt auch nichts mit runter. |
Bräute sind nit deren, so sie
heimführen. sunder deren, so sie beschlafen. |
Es hat nicht immer den besten
Umgang, der nur mit sich selber umgeht. |
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Wenn der eine nicht will, so können
zwei nicht spielen. |
Auch der beste Wind kann’s nicht
allen Schiffen recht machen. |
Wer mit Hunden zu Bette geht, steht
mit Flöhen auf. |
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Auch der beste Wind kann’s nicht
allen Schiffen recht machen. |
Ein gutes Tränklein verdirbt böse
Gedänklein. |
Wer sein Recht nicht braucht,
verliert es. |
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Wer nicht einen Blick versteht,
versteht auch lange Reden nicht. |
Ehe ein Großer den Mund auftut,
wird seine Weisheit schon gerühmt. |
Schönheit ohne Anmut ist eine Angel
ohne Köder. |
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Wer sich zum Gaul macht, den will
jeder reiten. |
Auch eine große Maus muss man zu
keiner Katze machen. |
Ein Lehrer ohne Leben ist eine
Wolke ohne Leben. |
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Gut Ding will Weile haben, säd’ er,
da slêp hê up de Diern in. |
Besser laufen als mit Schlemmern
saufen. |
Mangel an Jahren ist ein Fehler,
der sich mit jedem Tage bessert. |
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Man mag viel lesen, man soll aber
nicht alles glauben. |
Wer seinen Schinken allein isst,
der mag auch sein Pferd allein satteln. |
Im Schnabel der Henne hat der Wurm
kein Recht. |
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Es gilt nicht bloß laufen, sondern
auch verschnaufen. |
Wollust ist ein liebliche
Bitterkeit und bitter Lieblichkeit. |
Wer sich zwischen Freunde mengt,
klemmt sich gern. |
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Hohe Stange steht nicht lange. |
Ein kleiner Zorn stärkt die Liebe. |
Der Tischler hobelt
nur für seinen Tisch. |
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Liebe vertreibt die Zeit und die
Zeit vertreibt die Liebe. |
Das leben besteht aus Stunden, wer
eine gewinnt, hat Leben gefunden. |
Ein Theater in drei Aufzügen:
Schürze, Rock und Hemde. |
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Das Leben ist ein Schwitzbad, je
höher um so eher im Schweiß. |
Probieren macht die Jungfrauen
teuer. |
Je mehr man pflügt, desto blanker
wird das Eisen. |
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Wer selber läuft, den braucht man
nicht zu treiben. |
Wer keine Ziegel zum Dach hat,
fange nicht mit Marmor zu bauen an. |
Lernen hat eine bittere Wurzel,
aber es trägt eine süße Frucht. |
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Ein unbebauter Acker trägt nicht
gut. |
Man muss hören und nicht hören. |
Hart Schneuzen macht blutige Nasen. |
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Wenn’s Leben nicht mit Narrheit
verzuckert wär’, so ertrüg es kein Bär. |
Ein Hund, der nicht wachsen soll,
bekommt Branntwein ins Futter. |
Wenn der Abt ein Gläschen trinkt,
so trinken die Mönche volle Flaschen |
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Wer nicht gleich mitgehen kann muss
traben. |
Ein leerer Topf am meisten
klappert, ein leerer Kopf am meisten plappert. |
Wer nicht anhält im Studieren, wird
die Gelehrtenbank nicht zieren. |
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Man muss nicht eher aufsteigen bis
gesattelt ist. |
Fische fängt man mit Angeln, die
Leute mit Reden. |
Das Mittel zwischen Sein und
Nichtsein ist etwas zu werden. |
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Lesen und nicht verstehen ist
pflügen und nicht säen. |
Sauberkeit im Haus ist die beste
Tapeziererei. |
Einen Saustall muss man nicht mit
Rosen streuen. |
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Ein Fluss der sich teilt, wird zum
Bach. |
Jede Klugheit ist mit Torheit
gewürzt. |
Dürres Holz wird nicht grün, wenn
man es auch begießt. |
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Es studieren nicht alle, die nach
Jena gehen. |
Wo Taubheit herrscht, ist das
Anklopfen umsonst. |
Die Glocke läutet nicht, wenn man
nicht den Schwengel zieht. |
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Aus einem großen Gedanke werden
viele kleine. |
Recht tun ist der Maßstab rechten
Wissens. |
Schmecke, wie du willst, ich fresse
dich trotzdem. |
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Weicher Schädel geht durch kein
eisern Tor. |
Man kann nicht Aal stechen und
Hasen jagen zugleich. |
Wer sich unter die Schafe mischt,
wird mit ihnen geschoren werden. |
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Wer sich im Finstern schämt, wird
nicht rot. |
Liebe macht blind, aber die Ehe
gibt das Gesicht wieder. |
Wer aus Scherz in den Fluss
springt, kann leicht im Ernst darin ertrinken. |
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Hat die Liebe Bankrott gemacht, so
kommen die Liebhabereien. |
Gute Vorbereitung ist das halbe
Werk. |
Auf dem rollenden Stein wächst kein
Moos. |
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Kein Lehrer donnert mit Nutzen,
dessen Leben kein Blitz ist. |
Dem Lehrer steht es übel an, wenn
er straft, was er selbst getan. |
Abends wie ein Bär, morgens wie ein
geschossener Adler. |
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Wer sich selbst kennt, spottet
nicht über andere. |
Wer selbst schläft, kann andere
nicht wecken. |
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Das Schild ist verändert, der Wein
ist geblieben. |
Fahr nicht aus deiner Haut, wenn du
fährst. |
Man muss nicht jeden Schmerz zum
Doktor tragen. |
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Besser durch Schaden klug, als
durch Vorteil unklug. |
Man kann lange sprechen ohne etwas
zu sagen. |
Schere, wo Haar ist, trinke, was
klar ist, und lehre, was wahr ist. |
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Schwatzen ist keine Kunst, aber
Reden. |
Es ist zu spät schwimmen zu lernen,
wenn das Wasser ins Maul geht. |
Was nützt eine Schatzkammer, aus
der man nichts herausnehmen darf. |
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Alte Geschichten zu erzählen, macht
neuen Zorn. |
Liebe deinen Nachbar, reiß ihm aber
nicht den Zaun ein. |
Zu einem großen Sprunge gehört
Anlauf. |
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Es ist ein schlechter Tanz, wo man
Rippen bricht. |
Was nützt es die Sehne zu spannen,
wenn der Pfeil nichts taugt. |
Natur gibt uns wohl das Korn, aber
ungemahlen. |
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Liebende haben sich viel zu
erzählen, aber immer dasselbe. |
Es ist mir einerlei, wie ich
gerufen werde, nur nicht zu spät zum Essen. |
Ist man erst im Sattel, dann ist
das reiten leicht. |
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Die Rosen verblühen, aber die
Dornen bleiben. |
Das Beste am Schweinskopf ist die
Sau. |
Besser eine Laus im Kraut, als gar
kein Fleisch. |
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Schön Antlitz verkauft räudig
Gesäß. |
Alte Röhren tropfen gern. |
Gebe ich nicht, so gönne ich doch. |
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Alles Übel kommt von dem, was die
Jugend nicht weiß und das Alter nicht kann. |
In der Schenke können auch die
Prügel bekommen, die nicht betrunken sind. |
Die Seele eines Verliebten ist nie
zuhause. |
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Was eine Last im Haus, das wirf
hinaus. |
Jeder Mensch hat etwas Eselsfleisch
genascht. |
So lange der Wein im Fass, ist er
unser; wenn wir ihn getrunken sind wir sein. |
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Wenn du was hast, was gut und süß,
so sei gewärtig der Bienen. |
Ein Weib, das bewacht werden muss,
ist der Wächter nicht wert. |
Schmeichler sind Katzen, die vorn
lecken und hinten kratzen. |
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Ich habe zwei Blitzableiter auf
meinem Hause, sagte der Mann, aber wenn ich Nachts heim komme, gibt’s doch
ein Donnerwetter. |
Der höchste Grad der
Geschicklichkeit eines Studenten ist, wann er anfängt zu wissen, dass er
nichts weiß. |
Es nützt nichts, he dringt et immer
wieder ut, sagte der Diener, als er dem Bürgermeister einschenken sollte. |
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Den einen wärmt die Sonne, den
anderen blendet sie. |
Man kann nicht aus allen Rogen
Kaviar machen. |
Mit der zeit werden auch die späten
Früchte reif. |
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Auch der Marmor ist erst glatt,
wenn er poliert ist. |
Leichtes Abendbrot erhält das
Betttuch rein. |
Kommt der rechte Meister her, gilt
das Meisterlein nicht mehr. |
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Wer sich an der Schale die Zähne
ausbeißt, der gelangt selten an den Kern. |
Wer bei den Frauen keine Gunst hat,
kann sich leicht der Keuschheit rühmen. |
Von zehn Geheimnissen soll man neun
bei sich bewahren und das zehnte nicht ausplaudern. |
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In einem Sack voll Wähnen und
Meinen findet man keine handvoll Wissen und Wahrheit. |
Sind zwei Herzen eins geworden, so
ist ihnen auch der Speicher ein Vergnügungsort. |
Die dir ein Schwein schenken, die
kannst du schon mit einer Wurst bedenken. |
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Ein guter Abend ist besser, als
drei schlechte Morgen. |
Auf einem fröhlichen Abend folgt
ein trauriger Morgen. |
Auf einem traurigen Abend kann ein
fröhlicher Morgen folgen. |
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Wer zu süß ist, an dem lecken alle. |
Jedes Paradies hat eine Schlange. |
Nicht jeder Spieler sprengt die
Bank. |
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Buhlest du hie, so buhl ich dort. |
Der beste Rat ist: folge gutem Rat. |
Ein faules Pferd drückt jeder
Sattel. |
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