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KuriosesZitate 1Zitate 3

   
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Lern’, als lebst du immerfort, und leb’, als müsstest du morgen fort. Wer schläfrig ist, was soll der bei der Braut.
Was schadet’s, wenn sich der Kahlkopf kämmt. Man sagt ebenso bald eine große Lüge als eine kleine. Man muß einen schelten, dass man ihn wieder rühmen, und wieder rühmen, dass man ihn wieder schelten kann.
Trockenheit macht durst, Durst macht Trinken, Trinken macht Rausch, Rausch macht Katzenjammer und Katzenjammer macht Trockenheit.
Durch bauen lernt man bauen. Bauen ist ein süß verarmen.
Wünsche lösen Wünsche ab. Wünsche lösen Wünsche ab. Auch der Trinker muss Atem holen.

Mancher kann nicht fröhlich sein, er stecke denn voll Bier und Wein.

Schoßhunde und narren findet man bei der vernünftigsten Frau.
Die Liebe für Eine, die Freundschaft für Viele und für Alle der Wein.
Wenig Wein und viel Kopf ist besser als viel Wein und voller Kopf.
Was soll das Geld in den Taschen, lieber ist mir Gurgelwaschen.

Großer Leute Fehler sieht man weit.

Hohe Berg und junge Weiber machen krumme Knie und matte Leiber.
Es ist kein Tier so wild, es wird bei seinem Weibchen mild. Den Finger, der Honig in den Mund streicht muss man nicht beißen.

Ein freier Greis tanzt besser als ein junger Sklave.

Wir zwei haben viel zu denken, sagte die Laus auf dem Kopfe des Philosophen. Besser den Magen verrenkt, als dem Wirt was geschenkt. Was man trunken sagt, hat man nüchtern gedacht.
Liebe mich wenig, aber liebe mich lang. Wer bloß Paradepferde im Stalle hat, dessen Acker trägt auch keine Früchte. An guten Schulen und guten Wegen erkennt man den guten Staat.
Wenn das Herz Fieber hat, ist auch die Zunge krank. Was ich doch für Staub machen kann, sagte die Mücke, als sie auf dem Heuwagen saß. Mancher ist so faul, er möchte gleich Käse melken von der Kuh.
Wo es an Menschen fehlt, muss man selber einer sein. Hat der Abend auch keine Sonne, so hat er doch Sterne. Verschließe deine Tür, dass dein Nachbar ehrlich bleibt.
Einer gewinnt seine Nahrung mit sitzen, der andere mit Laufen und Schwitzen. Ein schönes Weib ist wie eine schwache Stadt, leicht zu nehmen und schwer zu bewahren. Man lernt eher eine Sprache in der Küche als in der Schule.
Wenn die Liebe bis ans Knie kommt steigt sie höher. Was hilft das Laufen, wenn man nicht auf dem rechten Wege ist. Was weiß der Maulwurf von der Sternenkunde.
Lebendige Kohle zündet erloschene an. Zeit macht aus einem Gerstenkorn eine Kanne Bier. Wenn alle Träume wahr wären, bliebe keine Nonne fromm.
Wenn das ganze Dorf deinen Affen einen Löwen nennt, dann nenne ihn auch so. Ein Mensch, der gegen sich selbst streitet, wird glücklicher sein, als einer, der gegen andere kämpft.

Ich habe ein Bett weniger zu machen, sagte die Magd, da schlief sie bei ihrem Herrn.

Der Ackersmann ist das folgende Jahr reich. Drei leben friedlich, wenn zwei nicht daheim sind. Das Geld hat drei Wege: verlieren, genießen und spenden.
Der eine hackt Holz und dem anderen fliegen die Späne an den Kopf. Mancher baut Schlösser in die Luft, der keine Hütte auf dem Lande bauen könnte. Wer einen Wachskopf hat, muss nicht in die Sonne gehen.
Der Storch liebt den Sumpf der Frösche wegen. Knabengeschrei verdunkelt die Sonne nicht. Eine Schlange, welcher der Reiter zu hoch ist, sticht das Pferd.
Alte Missbräuche und Wanzen sind schwer zu vertilgen. Man schlägt einen Esel heraus und zehn hinein.

Wenn sich eine Kuh auf die Eier legt, erwarte keine Hühner.

Artig Kind fordert nichts, artig Kind bekommt auch nichts. Wo es an Gründen fehlt, gebraucht man die Fäuste. Das beste Getränk ist Wasser, von der Sonne durch Rebholz destilliert.
Junge Leute halten alte für Toren; alte Leute wissen, das junge Toren sind. Wo es Pflicht ist zu sprechen, ist Schweigen ein Verbrechen. Wer sucht, was er nicht soll, findet, was er nicht will.
Der Weg zum Ehestand ist holprig, wie eine Landstraße; man wirft um, ehe man sich’s versieht. Tue das Gute, was ich predige, aber nicht das Böse, was ich tue, sagte der Prediger. Nicht der ist glücklich, der alles hat, was er begehrt, sondern der, welcher nichts begehrt, was er nicht hat.
Ein gelernter Bär tanzt für jeden, der ihn füttert. Das ist ein geringer Mangel, wenn ein Floh auf ein weißes Tuch hustet. Es wachen nicht alle, welche die Augen offen halten.
Pelze muss man im Sommer kaufen. Gewohnheit macht den Fehler schön. Wollust ist auch Arbeit.
Wo der Verstand aufhört, fängt das Glück an. Des Klienten Hoffnung ist es Advokaten Futter. Wer leicht jedem traut, dem schläft man bei der Braut.
Man muss nicht warten bis der Bock zu weit in den Garten kommt. Ein’n Affen bringt man mit nach Haus und morgens wird ein Kater draus. Alte Taler, junge Weiber sind der beste Zeitvertreiber.
Der Abgang ist des einen ist des andern Aufgang. Adel hin und Adel her, wer edel tut, ist ein Edelherr. Für einen denkenden Kopf gibt es viele Wege.
Rosen und Jungfrauen sind bald entblättert. Mancher schießt ins Blaue und trifft ins Schwarze. Wer die Leiter hinauf will, muss bei der untersten Sprosse anfangen.
Man kann den Leuten nicht ansehen, was sie für Dreck scheißen. Ist die Küche schmutzig, so wird der Appetit stutzig. Sage nicht alles, was du weißt; wisse aber alles, was du sagst.
Es sind viele tapfer, wenn die feinde fort sind. Wer den Schwerpunkt trifft, hat leicht heben. Keine bessere Schminke als die Gesundheit.
Die Ente lacht über das Watscheln der Gans. Anderer Leute Fehler sind gute Lehrer. Der schlimmste Hund hat einen schönen Schwanz.

So du Essen mitbringst, magst du nur den Wein bezahlen.

Das ist ein armer Schmetterling, der nur auf eine Blume angewiesen ist. Wenn der Vogel fort ist untersucht man den Käfig.
Es ist ein Lehren für die Katzen, wenn’s nichts ist als Schwatzen. Der Müller und der Esel haben nicht immer einerlei Gedanken. Was nützt ein schöner Köcher ohne Pfeile.
Als des Weisen Haus abgebrannt war, sott er sich die Eier in der Asche. Man bekommt nicht alles was man sieht, und kann nicht alles behalten, was man anfasst. Wenn man weder über die Alten, noch über die Jungen lachen kann, über was soll man dann lachen?
Wenn der Maurer gesündigt, sollte man nicht den Zimmermann hängen. Was man trunken sagt, hat man nüchtern zu verantworten. Es gibt mehr krummes als gerades Holz im Walde.
Verstand tut nie mehr Not, als wenn man mit einem Dummkopf zu tun hat. Was nützt ein goldner Becher, wenn der Wein sauer ist. Wer spielen will, muss wissen, was Trumpf ist.
Einem kranken Mund schmeckt auch Honig bitter. Eine kleine Wolke kann den Tag verderben. Die Sonne scheint auch hinter den Wolken.
Wer mit der Zeit geizt, ist ein guter Sparer. Besser zu Tode gehofft, als zu Tode gezweifelt. Wenn das Wild entflohen ist, fällt einem ein, wie man es hätte fangen können.
Viererlei ist wichtig: altes Holz zum Brennen, alter Wein zum Trinken, alte Freunde zur Gesellschaft, und alte Bücher zum Lesen. Fällt das Blatt auf die Dornen, die Dornen durchbohren es; fallen die Dornen auf das Blatt, die Dornen durchbohren es. Der Vorsatz spricht: ich will dem Löwen die Zunge aus dem Rachen reißen: die tat bedingt sich aus, dass ihm zuerst die Zähne ausgebrochen werden.
Wer ruft: es brennt, hat halb gelöscht. Durch Schreiben lernt man schreiben.

Was hilft der Titel ohne Mittel.

Wenn das Kind dem Vater gleicht, so nimmt es den Zweifel von der Mutter. Wer jedermans Freund will sein, muss jedermans Narr sein. Besser Kopf im eigenen Hause als Schwanz im fremden.
Mer soll sich uff de Reise nischt mitnehmen, was man unterwegs bekommen kann, sagte er, als man ihn fragte, warum er seine Frau nicht dabei habe. Man muss sparsam sein, sagte Hans, da brach er ein Schwefelhölzchen in vier Stücke und trank einen Schnaps mehr. Mit dem Wasser halt ich’s gerade so, antwortete der Mönch, als der Abt zu ihm sagte, der Hund saufe nur so lange als ihn durste.
Eine Hand, die uns geschlagen, küsst man schwer. Wenn das Herz fröhlich ist, freut sich der Leib mit. Das größte Unglück der Kinder ist, ungeratene Eltern zu haben.
Es ist keiner so groß, dem nicht ein Knabe ein Loch in den Kopf werfen könnte. Den Schafen ist es gleich ob sie geschlachtet oder von Wölfen gefressen werden. Der Achsennagel ist ein kleines Ding, aber er hält einen großen Wagen zusammen.
Man kann sick up kên Minsch mehr verlaten, sâd de mann, do hädde he in die Büxen schäten. Ehe du andere Stachelschwein schimpfst, so greife zuvor auf den eigenen Distelkopf. Solange du lernst, bist du klug; sobald du meinst, du könntest es, bist du ein Tor.
Ein schlafender kann keinen Schlafenden aufwecken und kein Ungelehrter einen anderen unterrichten. Wer dem Schweine gibt, wenn es grunzt, und dem Kinde, wenn es schreit, bekommt ein fettes Schwein und ein verzogenes Kind. Auf seinem Sterbebett muss man sich auch mit seinen Todfeinden versöhnen, sagte der Säufer und ließ sich ein Glas Wasser geben.
Der neue Nagel treibt den alten aus. Seifenblasen sind bunt, aber hohl. Eine Stecknadel hat auch einen Kopf.
Guten Wein trinkt man zu jeder Zeit, aber am liebsten bei Gelegenheit. Wer mit der Katze spielt, dem springt sie zuletzt ins Gesicht. Die Spreu ist stolz, wenn sie beim Weizen liegt.
Du liebst mich gar nicht mehr, sagte das Mädchen, als er sie zwanzigmal nacheinander geküsst hatte und einmal Atem holen wollte. Vier Blicke werfen die Frauen in den Spiegel: den ersten für sich selbst, den anderen für ihren Mann, den dritten für ihre Freunde und den vierten für ihre Nebenbuhlerin. Trinkt, Brüder, sagte der Mönch, das euch der Teufel nicht müßig finde: den Müßiggang ist aller Laster Anfang.
Wer nichts auf die Universität mitbringt, bringt auch nichts mit runter. Bräute sind nit deren, so sie heimführen. sunder deren, so sie beschlafen. Es hat nicht immer den besten Umgang, der nur mit sich selber umgeht.
Wenn der eine nicht will, so können zwei nicht spielen. Auch der beste Wind kann’s nicht allen Schiffen recht machen. Wer mit Hunden zu Bette geht, steht mit Flöhen auf.
Auch der beste Wind kann’s nicht allen Schiffen recht machen. Ein gutes Tränklein verdirbt böse Gedänklein. Wer sein Recht nicht braucht, verliert es.
Wer nicht einen Blick versteht, versteht auch lange Reden nicht. Ehe ein Großer den Mund auftut, wird seine Weisheit schon gerühmt. Schönheit ohne Anmut ist eine Angel ohne Köder.
Wer sich zum Gaul macht, den will jeder reiten. Auch eine große Maus muss man zu keiner Katze machen. Ein Lehrer ohne Leben ist eine Wolke ohne Leben.
Gut Ding will Weile haben, säd’ er, da slêp hê up de Diern in. Besser laufen als mit Schlemmern saufen. Mangel an Jahren ist ein Fehler, der sich mit jedem Tage bessert.
Man mag viel lesen, man soll aber nicht alles glauben. Wer seinen Schinken allein isst, der mag auch sein Pferd allein satteln. Im Schnabel der Henne hat der Wurm kein Recht.
Es gilt nicht bloß laufen, sondern auch verschnaufen. Wollust ist ein liebliche Bitterkeit und bitter Lieblichkeit. Wer sich zwischen Freunde mengt, klemmt sich gern.
Hohe Stange steht nicht lange. Ein kleiner Zorn stärkt die Liebe. Der Tischler hobelt nur für seinen Tisch.
Liebe vertreibt die Zeit und die Zeit vertreibt die Liebe. Das leben besteht aus Stunden, wer eine gewinnt, hat Leben gefunden. Ein Theater in drei Aufzügen: Schürze, Rock und Hemde.
Das Leben ist ein Schwitzbad, je höher um so eher im Schweiß. Probieren macht die Jungfrauen teuer. Je mehr man pflügt, desto blanker wird das Eisen.
Wer selber läuft, den braucht man nicht zu treiben. Wer keine Ziegel zum Dach hat, fange nicht mit Marmor zu bauen an. Lernen hat eine bittere Wurzel, aber es trägt eine süße Frucht.
Ein unbebauter Acker trägt nicht gut. Man muss hören und nicht hören. Hart Schneuzen macht blutige Nasen.
Wenn’s Leben nicht mit Narrheit verzuckert wär’, so ertrüg es kein Bär. Ein Hund, der nicht wachsen soll, bekommt Branntwein ins Futter. Wenn der Abt ein Gläschen trinkt, so trinken die Mönche volle Flaschen
Wer nicht gleich mitgehen kann muss traben. Ein leerer Topf am meisten klappert, ein leerer Kopf am meisten plappert. Wer nicht anhält im Studieren, wird die Gelehrtenbank nicht zieren.
Man muss nicht eher aufsteigen bis gesattelt ist. Fische fängt man mit Angeln, die Leute mit Reden. Das Mittel zwischen Sein und Nichtsein ist etwas zu werden.
Lesen und nicht verstehen ist pflügen und nicht säen. Sauberkeit im Haus ist die beste Tapeziererei. Einen Saustall muss man nicht mit Rosen streuen.
Ein Fluss der sich teilt, wird zum Bach. Jede Klugheit ist mit Torheit gewürzt.   Dürres Holz wird nicht grün, wenn man es auch begießt.
Es studieren nicht alle, die nach Jena gehen. Wo Taubheit herrscht, ist das Anklopfen umsonst. Die Glocke läutet nicht, wenn man nicht den Schwengel zieht.
Aus einem großen Gedanke werden viele kleine. Recht tun ist der Maßstab rechten Wissens. Schmecke, wie du willst, ich fresse dich trotzdem.
Weicher Schädel geht durch kein eisern Tor. Man kann nicht Aal stechen und Hasen jagen zugleich. Wer sich unter die Schafe mischt, wird mit ihnen geschoren werden.
Wer sich im Finstern schämt, wird nicht rot. Liebe macht blind, aber die Ehe gibt das Gesicht wieder. Wer aus Scherz in den Fluss springt, kann leicht im Ernst darin ertrinken.
Hat die Liebe Bankrott gemacht, so kommen die Liebhabereien.

Gute Vorbereitung ist das halbe Werk.

Auf dem rollenden Stein wächst kein Moos.
Kein Lehrer donnert mit Nutzen, dessen Leben kein Blitz ist. Dem Lehrer steht es übel an, wenn er straft, was er selbst getan. Abends wie ein Bär, morgens wie ein geschossener Adler.
Wer sich selbst kennt, spottet nicht über andere. Wer selbst schläft, kann andere nicht wecken.
Das Schild ist verändert, der Wein ist geblieben.

Fahr nicht aus deiner Haut, wenn du fährst.

Man muss nicht jeden Schmerz zum Doktor tragen.
Besser durch Schaden klug, als durch Vorteil unklug. Man kann lange sprechen ohne etwas zu sagen. Schere, wo Haar ist, trinke, was klar ist, und lehre, was wahr ist.
Schwatzen ist keine Kunst, aber Reden. Es ist zu spät schwimmen zu lernen, wenn das Wasser ins Maul geht. Was nützt eine Schatzkammer, aus der man nichts herausnehmen darf.
Alte Geschichten zu erzählen, macht neuen Zorn. Liebe deinen Nachbar, reiß ihm aber nicht den Zaun ein. Zu einem großen Sprunge gehört Anlauf.
Es ist ein schlechter Tanz, wo man Rippen bricht. Was nützt es die Sehne zu spannen, wenn der Pfeil nichts taugt. Natur gibt uns wohl das Korn, aber ungemahlen.
Liebende haben sich viel zu erzählen, aber immer dasselbe. Es ist mir einerlei, wie ich gerufen werde, nur nicht zu spät zum Essen. Ist man erst im Sattel, dann ist das reiten leicht.
Die Rosen verblühen, aber die Dornen bleiben. Das Beste am Schweinskopf ist die Sau. Besser eine Laus im Kraut, als gar kein Fleisch.
Schön Antlitz verkauft räudig Gesäß.  Alte Röhren tropfen gern. Gebe ich nicht, so gönne ich doch.
Alles Übel kommt von dem, was die Jugend nicht weiß und das Alter nicht kann. In der Schenke können auch die Prügel bekommen, die nicht betrunken sind. Die Seele eines Verliebten ist nie zuhause.
Was eine Last im Haus, das wirf hinaus. Jeder Mensch hat etwas Eselsfleisch genascht. So lange der Wein im Fass, ist er unser; wenn wir ihn getrunken sind wir sein.
Wenn du was hast, was gut und süß, so sei gewärtig der Bienen. Ein Weib, das bewacht werden muss, ist der Wächter nicht wert. Schmeichler sind Katzen, die vorn lecken und hinten kratzen.
Ich habe zwei Blitzableiter auf meinem Hause, sagte der Mann, aber wenn ich Nachts heim komme, gibt’s doch ein Donnerwetter. Der höchste Grad der Geschicklichkeit eines Studenten ist, wann er anfängt zu wissen, dass er nichts weiß.  Es nützt nichts, he dringt et immer wieder ut, sagte der Diener, als er dem Bürgermeister einschenken sollte.
Den einen wärmt die Sonne, den anderen blendet sie. Man kann nicht aus allen Rogen Kaviar machen. Mit der zeit werden auch die späten Früchte reif.
Auch der Marmor ist erst glatt, wenn er poliert ist. Leichtes Abendbrot erhält das Betttuch rein. Kommt der rechte Meister her, gilt das Meisterlein nicht mehr.
Wer sich an der Schale die Zähne ausbeißt, der gelangt selten an den Kern. Wer bei den Frauen keine Gunst hat, kann sich leicht der Keuschheit rühmen. Von zehn Geheimnissen soll man neun bei sich bewahren und das zehnte nicht ausplaudern.
In einem Sack voll Wähnen und Meinen findet man keine handvoll Wissen und Wahrheit. Sind zwei Herzen eins geworden, so ist ihnen auch der Speicher ein Vergnügungsort. Die dir ein Schwein schenken, die kannst du schon mit einer Wurst bedenken. 
Ein guter Abend ist besser, als drei schlechte Morgen. Auf einem fröhlichen Abend folgt ein trauriger Morgen. Auf einem traurigen Abend kann ein fröhlicher Morgen folgen.
Wer zu süß ist, an dem lecken alle. Jedes Paradies hat eine Schlange. Nicht jeder Spieler sprengt die Bank.
Buhlest du hie, so buhl ich dort.  Der beste Rat ist: folge gutem Rat. Ein faules Pferd drückt jeder Sattel. 

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